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  • Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland
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260 Ziel, Interesse oder Aufgabe

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland ist ein Zusammenschluss kirchlicher Gemeinschaften in der Bundesrepublik. Ihre Gründung wurde durch den Gedanken angestoßen, auf nationaler Ebene eine Entsprechung zum Ökumenischen Rat der Kirchen zu schaffen. In §4 ihrer Gründungsrichtliniensich hat sich die Arbeitsgemeinschaft das Ziel gesetzt, die ökumenischen Beziehungen und die ökumenische Arbeit voranzutreiben, den theologischen Austausch unter den Mitgliedern zu fördern und bei Meinungsverschiedenheiten zu vermitteln. Dazu sollen besondere Anliegen der Mitglieder auf Antrag vertreten und gemeinsame Interessen in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Heute (Stand März 2017) hat die ACK 17 Mitgliedskirchen und sechs Gastmitglieder. Einen Beobachterstatus haben die Arbeitsgemeinschaft Ökumenischer Kreise e.V., der Christinnenrat, die Evangelische Allianz in Deutschland, das Evangelische Missionswerk in Deutschland und die Religiöse Gesellschaft der Freunde (Quäker) inne.

Insbesondere die Förderung der ökumenischen Arbeit in Deutschland wurde bald durch die Eingliederung der Ökumenischen Centrale in die Arbeitsgemeinschaft zu einem Arbeitsschwerpunkt. 

4208 Geschichtliche Stationen und Daten

  • 10.03.1948 Gründung der ACK in einer gemeinsamen Sitzung des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland mit Vertretern evangelischer Freikirchen in Kassel. Erster Vorsitzender wird Martin Niemöller (1948-1962), Geschäftsführer wird  Harling, Otto von
  • 1963 ACK-Delegierte aus den Kirchen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR können nicht mehr an gemeinsamen Sitzungen teilnehmen
  • 1970 Gründung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der DDR (AGCK)
  • 1974 Die Römisch-katholische Kirche (Deutsche Bischofskonferenz) und die Griechisch-Orthodoxe Metropolie werden Mitglieder der ACK (West)
  • 1992 Zusammenschluss der ACK und AGCK auf einer gemeinsamen Tagung in Berlin und Neukonstituierung der ACK; erster Vorsitzender der wiedervereinten ACK wird Bischof Heinz Joachim Held (1992-1995)


Netzwerk

500 Harling, Otto von (Geschäftsführer)

500 Wartenberg-Potter, Bärbel (Geschäftsführerin 1997-2001)

500 Held, Heinz Joachim (Vorsitzender)

500 Niemöller, Martin (Vorsitzender)

510 Bistum der Altkatholiken (Gründungsmitglied)

510 Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten) (Gründungsmitglied)

510 Bund freier evangelischer Gemeinden (Gründungsmitglied)

510 EKD - Evangelische Kirche in Deutschland (Gründungsmitglied)

510 Evangelische Gemeinschaft (Gründungsmitglied)

510 Methodistenkirche (Gründungsmitglied)

510 Ökumenische Centrale (Untereinrichtung)

510 Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (Initiator)

510 Vereinigung der Mennonitengemeinden (Gründungsmitglied)

Veröffentlichungen über die Institution

730 Harling, Otto von: Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Deutschland, in: Joachim Beckmann (Hrsg.): Kirchliches Jahrbuch für die evangelische Kirche in Deutschland 82 (1955), Gütersloh 1956, 357-381.

730 Voigt, Karl Heinz: Ökumene in Deutschland. Von der Gründung der ACK bis zur Charta Oecumenica (1948-2001), Göttingen, 2015.

730 Homepage der ACK unter  http://www.oekumene-ack.de (zuletzt aufgerufen am 18.09.2019).

100 Name: Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland

410 Abkürzung: ACK

006 DNB-Link: http://d-nb.info/gnd/115420-5

Eingehende Verknüpfungen

Wartenberg-Potter, Bärbel



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