Skip to end of metadata
Go to start of metadata

4221 Biographie

  • 04.11.1912 geboren in Jähnischken in Ostpreußen als Sohn eines Gutsbesitzers, deutsch-nationale Prägung
  • Nach dem frühen Tod des Vaters Umzug der Familie nach Insterburg, dort Besuch des Gymnasiums
  • 1931 Reifeprüfung am Gymnasium in Insterburg
  • 1931 Aufnahme eines Studiums der Evangelischen Theologie an der Universität Königsberg, Auslandssemester an der Universität Zürich, Kontakt zu Noth, Martin und Schniewind, Julius
  • 11.12.1935 Erstes Theologisches Examen in München unter Leitung von Hans Joachim Iwand, der das Examen im Auftrag des Ostpreußischen Bruderrats der Bekennenden Kirche abnahm, Prüfer war unter anderem Frör, Kurt in Katechetik
  • 1935-1936 Lehrvikariat in Löwenhagen
  • 1936-1937 Besuch des Predigerseminars der Bekennende Kirche in Blöstau unter der Leitung von Hans Joachim Iwand
  • 01.04.1937 Einweisung als Prädikant des ostpreußischen Bruderrats
  • 17.06.1937 Verlesung einer bruderrätlichen Kanzelabkündigung, daraufhin Strafbefehl wegen Verstoßes gegen den Kanzelparagraphen
  • 03.1938 Zweites theologische Examen vom dem Ostpreußischen Bruderrat
  • 1939 Antritt einer Pfarrstelle in Schaaken, während dieser Zeit Heirat mit Dignath, Herda Hildegard geb. Oltersdorf, aus der Ehe gingen vier Söhne hervor
  • Während des Krieges in der ostpreußischen Bekenntnissynode tätig, allerdings trat die "Auseinandersetzung der Bekennenden Kirche (...) in den Hintergrund: nun traten eher die Sorgen um die junge Familie und um das eigene Leben in den Vordergrund. (Dignath: Walter Dignath, 1991, S. 138) Nach eigenem Bekunden, war es vor allem die Erfahrungen im Krieg, die Dignath zum Pazifismus brachten Dignath: Kirche, Krieg, Kriegsdienst, 1955, S. 11)
  • Amerikanische Kriegsgefangenschaft
  • 09.1945 Auftrag zum Dienst in der kirchlichen Jugendarbeit in Hamburg
  • 01.05.1946-01.1949 Antritt einer Pfarrstelle in Oldenburg i.O.
  • 02.1949-1957 Pfarrer an der Christuskirche in Düren in der Evangelische Kirche im Rheinland, Wiederaufnahme der Arbeit an seinem großen Nachkriegstthema: "Krieg, Frieden, Verlust und Aufgabe der Heimat." (Dignath: Walter Dignath, 1991, S. 140), insbesondere in der Schrift Dignath: Kirche, Krieg, Kriegsdienst, 1955. Mitarbeit im Haus der helfenden Hände / Beienroder Konvent von Iwand, sowie in der Religiös-sozialen Vereinigung
  • 14.04.1955 Referat auf der Jahreskonferenz des Internationalen Versöhnungsbunds
  • 10.1956 Vortrag auf einem Ferienkurs der Religiös-sozialen Vereinigung auf dem Flumsberg
  • 1957-1962 Pfarrstelle an der Katharinenkirche in Frankfurt a. M., Rückgang des Engagement für den Frieden
  • 1961 Promotion zum Dr. theol. mit einer Arbeit zum Thema "Weihnachtstexte im Unterricht" (veröffentlicht 1965)
  • 1961-1964 Lehrbeauftragter für Evangelische Theologie und Didaktik der Glaubenslehre an der Hochschule für Erziehung in Frankfurt a.M.
  • 1964-1971 Oberkirchenrat im Hochschuldienst an der Hochschule für Erziehung in Frankfurt a.M.
  • 1971 Habilitation an der Evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Mainz, Umhabilitierung für das Fach Philosophie an der Universität Frankfurt am Main
  • 1971-1978 Professor für Religionspädagogik an der Universität Frankfurt am Main nach der Eingliederung der Hochschule für Erziehung  
  • 1979 wohnhaft in Dreieich
  • 1987 gestorben

Netzwerk

510 Universität Frankfurt am Main (Professur)

510 Universität Königsberg (Studium)

510 Universität Zürich (Studium)

510 Bekennende Kirche (Mitglied)

500 Iwand, Hans Joachim (Examensprüfer und Lehrer im Predigerseminar der Bekennenden Kirche, Zusammenarbeit im Haus der helfenden Hände / Beienroder Konvent, persönlicher Freund)

500 Frör, Kurt (Examensprüfer)

500 Noth, Martin (Studiumskontakt)

500 Schniewind, Julius (Studiumskontakt)

500 Dignath, Herda Hildegard (Ehemann)

510 Haus der helfenden Hände / Beienroder Konvent (Mitarbeit)

510 Religiös-sozialen Vereinigung (Mitarbeit)

510 Puidoux-Konferenzen (Teilnahme)

510 Jean Lasserre (persönlicher Freund)

510 Niemöller, Martin (Vorbild für Dignath)

510 Universität Mainz (Habilitation)

Literatur

Eigene Publikationen

692 Dignath, Walter: Kirche, Krieg, Kriegsdienst, 1955.

692 Dignath, Walter / Ziesmann, Herbert: Die Kirchen im Samland, hrsg. von d. Heimatkreisgemeinschaften Landkreis Königsberg (Pr.) e.V. u. Fischhausen/Ostpr. e.V., Leer 1987.

692 Dignath, Walter: Die christliche Grundlage der Friedensarbeit, in: Junge Kirche 16, 1955.

692 Dignath, Walter: Neue Wege für den Christen, in Neue Wege 51, 1957.

692 Dignath, Walter: Pazifismus heute!, in: Die Hilfe. Blätter aus dem Haus der helfenden Hände, Sonderheft jür H.J. Iwand zum 60. Geburtstag, Beienrode 1959.

692 Dignath, Walter: Pazifismus im Christentum, 1988.

Artikel in Stimme der Gemeinde / Neue Stimme, RGG1 und RGG3 zu Friedensfragen

Veröffentlichungen über die Person

730 Dignath, Stefan: Walter Dignath (1912-1987). Friedenstheologe und Religionspädagoge, in: Dieter Stoodt (Hg.): Karl Gerhard Steck, Wolfgang Philipp, Adolf Allwohn, Hans-Werner Bartsch, Walter Dignath, Hans-P. Schmidt. Evangelische Theologie und Religionspädagogik an der Universität Frankfurt a. M. 1945-1989, Frankfurt a. M. 1991, 133-154.

730 Siedler, Dirk Chr.: Wilhelm Westers Ringen um die Freiheit des Glaubens, in: Ders. (Hg.): Wilhelm Wester. Ein Dürener Pfarrer in Zeiten des Umbruchs, Berlin2 2009, S. 43-126, S. 112.

 

Internetressourcen

http://www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de/36050627/Frankfurts_Universit__t.pdf

http://www.rpi-ekhn.de/cms/fileadmin/rpz/download/schoenberger_hefte/1976-1989/SH_1979-1.pdf

100 Name: Dignath, Walter

550 Profession: Pastor, Professor für Religionspädagogik

006 GND-Link: http://d-nb.info/gnd/105307211wbis-online(34).pdf

Eingehende Verknüpfungen

  • No labels