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4221 Biographie

  • 13.09.1902 geboren in Laar als Sohn des Theologen Forsthoff, Heinrich Wilhelm
  • 1917 Konfirmation
  • 1921 Abitur in Mülheim an der Ruhr
  • 1921 – 1924 Studium der Rechtswissenschaft in Freiburg, Marburg und Bonn
  • 1924 Erstes Juristisches Staatsexamen in Bonn
  • 1925 Promotion bei Schmitt, Carl in Bonn zum Thema "Der Ausnahmezustand der Länder"
  • 1928 Assessorexamen
  • 1928 – 1930 Eintritt in den preußischen Justizdienst mit baldiger Beurlaubung zur Anfertigung einer Hablilitationsschrift
  • 1930 Habilitation in Freiburg bei Bieberstein, Fritz Freiherr Marschall von mit der Habilitationsschrift zum Thema "Die öffentliche Körperschaft im Bundesstaat"
  • 1930 – 1933 Tätigkeit als Privatdozent in Freiburg mit Vorlesungen zum Staats-, Verwaltungs- und Kirchenrecht und diversen Seminaren
  • 1933 Berufung an die Universität Frankfurt als Nachfolger für den 1933 entlassenen Heller, Hermann und Veröffentlichung der Schrift "Der totale Staat"
  • 01.04.1935 Berufung auf den Lehrstuhl für Öffentliches Recht der Universität Hamburg
  • 1935 Versetzung nach Königsberg
  • 1937 Eintritt in die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)
  • 1941 Ruf nach Wien zum Ordinarius für öffentliches Recht als Nachfolger von Merkl, Adolf
  • 1942 Rede- und Berufsverbot in Wien, Beitritt zur Wehrmacht und kurzer Kriegsdienst
  • 1943 Ruf nach Heidelberg auf den früheren Lehrstuhl von Anschütz, Gerhard
  • 1945 Fortsetzung der Lehrtätigkeit im Wintersemester 1945/46 in Heidelberg
  • 02.1946 Entlassung auf Anordnung der Militärregierung
  • 05.1947 förmlicher Verzicht auf das Lehramt
  • 1947 Oberregierungsrat in der Staatskanzlei in Kiel als Referent für Verfassungs- und Kirchenrecht
  • 17.08.1950 Einstellung des Entnazifizierungsverfahrens und Einstufung als "Entlastet"
  • 10.1950 Lehrstuhlvertretung in Heidelberg
  • 04.1952 Berufung nach Heidelberg auf seinen alten Lehrstuhl
  • 11.1960 – 1963 Präsident des Verfassungsgerichtshofs der Republik Zypern 
  • 1967 Emeritierung
  • 13.08.1974 gestorben in Heidelberg

Netzwerk 

500 Anschütz, Gerhard (Nachfolger, Gesprächspartner und Freund)

500 Beer, Rüdiger Robert (Mitstreiter beim Jungnationalen Bund)

500 Bieberstein, Fritz Freiherr Marschall von (Habilitationsschüler)

500 Doehring, Karl (akademischer Lehrer und Lehrstuhlvorgänger)

500 Forsthoff, Heinrich Wilhelm (Sohn)

500 Gehlen, Arnold (wissenschaftlicher Kollege)

500 Gerhardt, Paul (Königsberg)

500 Gogarten, Friedrich (Der Ring)

500 Grewe, Wilhelm (Lehrer)

500 Heller, Hermann (Nachfolger)

500 Hippel, Fritz von (Freiburg)

500 Hippel, Ernst von (Freiburg)

500 Huber, Ernst Rudolf (Studienfreund und Kollege)

500 Kramp, Willy (Freund)

500 Merkl, Adolf (Nachfolger)

500 Noth, Martin (Königsberg)

500 Scheuner, Ulrich (akademischer Gegenspieler)

500 Schmitt, Carl (Akademischer Schüler)

500 Schomerus, Hans (wissenschaftlicher Kollege)

500 Schröder, Rudolf Alexander (geplanter Herausgeber einer Zeitschrift)

500 Smend, Rudolf (Protegé, Vermittlung nach Freiburg zur Habilitation)

500 Stapel, Wilhelm (Gesprächspartner)

500 Steltzer, Theodor (Bekanntschaft, Mitarbeiter beim Land Kiel)

500 Wolf, Erik (Kollege in Freiburg)

500 Vorwerk, Friedrich (intellektueller Mitstreiter)

510 Archiv für evangelisches Kirchenrecht (Mitherausgeber)

510 Der Ring (zeitweilig nahestehend)

510 Mundus Christianus

510 Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) (Mitglied)

510 Universität Bonn (Student, Promovend)

510 Universität Freiburg (Sudent, Habilitand, Privatdozent)

510 Universität Hamburg (Professor)

510 Universität Heidelberg (Professor)

510 Universität Marburg (Student)

510 Zeitschrift Deutsches Volkstum

Literatur

Eigene Publikationen

Ausführliche Auflistung der Schriften Forsthoffs bei Meinel, 498 – 507, hier wird eine kleine Auswahl wiedergegeben:

692 Forsthoff, Ernst: Die öffentliche Körperschaft im Bundesstaat. Eine Untersuchung über die Bedeutung der institutionellen Garantie in den Artikeln 127 und 137 der Weimarer Verfassung, Tübingen 1931.

692 Forsthoff, Ernst: Der totale Staat, Hamburg 1933, (2. überarbeitete Auflage: Hamburg 1934).

692 Forsthoff, Ernst: Deutsche Verfassungsgeschichte der Neuzeit, Berlin 1940 (21961, 31967, 41972).

692 Forsthoff, Ernst: Lehrbuch des Verwaltungsrechts, Bd. I, München u.a. 1950 (21951, 31953, 41954, 51955, 61956, 71958, 81961, 91966, 101973).

692 Forsthoff, Ernst: Begriff und Wesen des sozialen Rechtsstaats, in: VVDStRL 12 (1954), 8 – 36.

692 Forsthoff, Ernst: Die Umbildung des Verfassungsgesetzes, in: Barion, Hans/ Forsthoff, Ernst/ Weber, Werner (Hrsg.): Festschrift für Carl Schmitt, Berlin 1959, 35 – 62.

Veröffentlichungen über die Person

730 Meinel, Florian: Der Jurist in der industriellen Gesellschaft: Ernst Forsthoff und seine Zeit, Akademie-Verlag, Berlin 2011.

Internetressourcen

730 Eintrag "Forsthoff, Ernst" in den Munzinger Biografien: https://www.munzinger.de/search/document?index=mol-00&id=00000005571&type=text/html&query.key=RLjhkVWK&template=/publikationen/personen/document.jsp&preview= (zuletzt abgerufen am 15.05.2019).

730 Eintrag "Forsthoff, Ernst" auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Forsthoff (zuletzt abgerufen am 15.05.2019).

100 Name: August Wilhelm Heinrich Ernst Forsthoff

550 Profession: Jurist

006 GND-Link: http://d-nb.info/gnd/118534459

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