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4221 Biographie

  • 05.12.1901 geboren in Würzburg
  • 1920 – 1923 Studium der Physik an der Universität München, geprägt durch seinen akademischen Lehrer Arnold Sommerfeld
  • 1921 erste Begegnung mit Niels Bohr in Göttingen
  • 1923 Abschluss des Studiums mit der Promotion: Stabilität und Turbulenz von Flüssigkeitsströmen
  • 1924 – 1927 Assistenz bei Max Born und Habilitation (1924) an der Universität Göttingen
  • 1927 – 1942 Professor an der Universität Leipzig
  • 1927 Formulierung der Heisenbergschen Unschärferelation
  • 1932 Nobelpreis der Physik
  • 1941 Reise – gemeinsam mit Weizsäcker, Carl Friedrich von – zu Bohr, Niels nach Kopenhagen, um über die Möglichkeit einer Atombombe zu sprechen
  • 1942 – 1945 Professor an der Universität Berlin, Leiter des Kaiser-Willhelm-Institut für Physik (Berlin-Dahlem)
  • 1945 – 1946 Internierung mit anderen Kernphysikern (u.a. Otto Hahn, Weizsäcker, Carl Friedrich von) durch die sog. Operation Epsilon in Farm Hall (England)
  • 1946 – 1958 Direktor des Max-Planck-Institutes für Physik in Göttingen
  • 1948 Gastdozent in Cambridge
  • 1949 Präsidentschaft des Deutschen Forschungsrats und der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen
  • 1953 – 1975  Präsident der wieder errichteten Alexander‐von‐Humboldt‐Stiftung in Bonn 
  • 12.04.1957 Unterzeichner der Erklärung der Göttinger Achtzehn für weltweite Einstellung der Produktion und des Einsatzes von Atomwaffen (gemeinsam mit u.a. Hahn, Otto und auf Initiative von Weizsäcker, Carl Friedrich von)
  • 1958 – 1970 Professor an der Universität München und Direktor des Max-Planck-Institutes für Physik in München, heute vulgo: Werner-Heisenberg-Institut
  • 1973 Romano-Guardini-Preis als erster Nicht-Theologe und Protestant
  • 01.02.1976 gestorben in München

 Netzwerk

500 Bohr, Niels (Kollege)

500 Hahn, Otto (Kollege)

500 Weizsäcker, Carl Friedrich von (Kollege, Internierung in Farmhall, Erklärung der Göttinger Achtzehn)

510 Erklärung der Göttinger Achtzehn (Mitunterzeichner)

510 Universität Göttingen

Literatur in Auswahl

Eigene Publikationen

692 Heisenberg, Werner: Der Teil und das Ganze. Gespräche im Umkreis der Atomphysik, München 1969.

692 Heisenberg, Werner: Gespräche über das Verhältnis von Naturwissenschaft und Religion, in: Physikalische Blätter 26 (1970), 289 – 297.

692 Heisenberg, Werner: Naturwissenschaftliche und religiöse Wahrheit. Rede zur Verleihung des Romano-Guardini-Preises, in: Physikalische Blätter 29 (1973), 339 – 349. 

Veröffentlichungen über die Person

730 Fischer, Ernst Peter: Werner Heisenberg – Ein Wanderer zwischen zwei Welten, Berlin/Heidelberg, 2015.

730 Rechenberg, Helmut: Werner Heisenberg – Die Sprache der Atome. Leben und Wirken – Eine wissenschaftliche Biographie. Die „Fröhliche Wissenschaft“ (Jugend bis Nobelpreis), Berlin/Heidelberg, 2010.

Internetressourcen

730 Biogramm auf der Seite der Nationalen Akademie der Wissenschaften http://www.leopoldina.org/mitglieder/mitgliederverzeichnis/mitglieder/member/Member/show/3450/ (zuletzt aufgerufen am 03.09.2019).

730 Zündorf, Irmgard: Biographie Werner Heisenberg, in: LeMO-Biografien, Lebendiges Museum Online, Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland https://www.hdg.de/lemo/biografie/werner-heisenberg (zuletzt aufgerufen am 03.09.2019).

100 Name: Werner Heisenberg

550 Profession: Kernphysiker

006 GND-Link: http://d-nb.info/gnd/118548670

Eingehende Verknüpfungen



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