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4221 Biographie

  • 14.06.1888 geboren in Bentwisch (heute ein Ortsteil von Wittenberge in Brandenburg) als Sohn des Pfarrers Albert H. Hirsch
  • 1894-1906 Besuch des Humboldt-Gymnasiums Berlin
  • 1906-1910 Studium an der Universität Berlin
  • 1911 Erstes Theologisches Examen
  • 1912-1914 Stiftsinspektor in Göttingen
  • 14.02.1914 Promotion zum Lic. theol. an der Universität Göttingen aufgrund einer Disseration über Fichtes Religionsphilosophie
  • 30.01.1915 Habilitation bei Karl Holl an der Universität Bonn aufgrund einer Arbeit über Christentum und Geschichte in Fichtes Philsophie
  • 1917 Antritt einer Pfarrstelle in Schopfheim (Baden) und Ordination in Karlsruhe
  • 1918 Heirat mit Rose Ecke, Tochter Gustav Eckes, dem damaligen Inhaber des Lehrstuhls für Systematische Theologie an der Bonner Universität
  • 1921 Berufung auf den Lerhstuhl für Kirchengeschichte an der Universität Göttingen als Nachfolger von Bonwetsch, Nathanael
  • 1921-1930 Herausgeber der Theologischen Literaturzeitung
  • 1933 Unterstützer der Schrift Das kirchliche Wollen der Deutschen Christen
  • 11.1933 Redner auf der Veranstaltung zum Bekenntnis der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler und dem nationalsozialistischen Staat
  • 1933-1945 Dekan der Theologischen Fakultät der Universität Göttingen als Vertrauensmann der nationalsozialistischen Machthaber
  • 1934-1943 Herausgeber der deutsch-christlichen Monatsschrift "Deutsche Theologie"
  • 1935 Wechsel auf den Lehrstuhl für Systematische Theologie und Geschichte der Theologie als Nachfolger von Wobbermin, Georg
  • 1937 Beitritt zur Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP), der Schutzstaffel (SS), sowie dem NS-Lehrerbund und der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt
  • 1945 Vorzeitige Emeritierung und Erblindung aufgrund einer seit 1917 voranschreitenden Netzhautablösung
  • ab 1950 Herausgeber der Gesammelten Werke Søren Kierkegaards, eigene Übersetzung von 19 der insgesamt 26 Bände
  • 17.07.1972 gestorben in Göttingen

Netzwerk

500 Holl, Karl (akademischer Schüler)

500 von Harnack, Adolf (akademischer Schüler)

500 Althaus, Paul (Freundschaft)

500 Tillich, Paul (Freundschaft während der Studienzeit)

500 Trillhaas, Wolfgang (Kontakt in Göttingen)

500 Barth, Karl (theologischer und politischer Gegner)

500 Müller, Ludwig (theologischer Berater des NS-Reichsbischofs)

510 Theologische Literaturzeitung (Herausgeber)

510 Universität Berlin (Studium)

510 Universität Göttingen (Stiftsinspektor, Doktorand, später Inhaber des Lehrstuhls für Kirchengeschichte, später Systematische Theologie und Geschichte der Theologie 1921-1945, während der NS-Zeit Dekan)

 

510 Deutsche Christen (Mitglied und Wortführer)

 

510 Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) (Mitglied seit 1937)

510 Universität Bonn (Habilitation)

 

Literatur in Auswahl

Eigene Publikationen

692 Hirsch, Emanuel: Geschichte der neuern evangelischen Theologie im Zusammenhang mit den allgemeinen Bewegungen des europäischen Denkens. 5 Bde., Gütersloh 1949-1954.

692 Hirsch, Emanuel: Leitfaden zur christlichen Lehre, Tübingen 1938.

Veröffentlichungen über die Person

730 Bautz, Friedrich-Wilhelm: Art. Hirsch, Emanuel, in: BBKL II (1990) Sp. 893-896.

730 Birkner, Hans-Joachim: Art. Hirsch, Emanuel, in: TRE Bd. 15 (1986), S. 390-394.

730 Braun, Hannelore/ Grünzinger, Gertraud (Bearb.): Personenlexikon zum deutschen Protestantismus 1919-1949 (AKIZ A12), Göttingen 2006, 113f.

100 Name: Hirsch, Emanuel

550 Profession: Theologe, Hochschullehrer

006 GND-Link: http://d-nb.info/gnd/118551477

Eingehende Verknüpfungen