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4221 Biographie

  • 06.11.1905 geboren in Przemysl (Galizien, damals Österreich, heute Polen)
  • 1915 – 1918 Gymnasium in Wien
  • 1918 – 1923 Gymnasium in Salzburg
  • 1923 – 1924 Universität Wien, Theologische Fakultät
  • 1924 – 1925 Universität Kiel (Hermann Mandel)
  • 1925 – 1926 Universität Zürich (Emil Brunner)
  • 1926 – 1927 Universität Wien (Gustav Entz)
  • 1927 Examen, "Geistliche Hilfskraft" bei Senior Stökl, Ordination
  • 1927 – 1936 Inhaber der zweiten Pfarrstelle an der lutherischen Stadtkirche in Wien 1
  • 1932 Promotion zum Dr. theol. mit der Dissertation über "Die Agende der niederösterreichischen Stände vom Jahre 1571"
  • 1936 Berufung nach Leipzig durch den Centralvorstand des Gustav-Adolf-Werks als "Referendar" des Generalsekretärs Dr. Bruno Geißler zur Leitung des "Franz-Rendtorff-Hauses", eines Heims für auslanddeutsche Theologiestudenten
  • 1937 Heirat mit Bertha Rohde, standesamtlich in Leipzig, kirchlich am 4. Juli 1937 in Reit im Winkl
  • 1938 Dr. theol. habil. mit der Arbeit "Der Gottesdienst. Gehalt und Gefüge", 
  • 1940 Einberufung zum Kriegsdienst in Russland und auf dem Balkan
  • 1942 Dienst als Wehrmachtspfarrer, Einsätze als Feldgeistlicher in Russland, Bulgarien und an der Westfront
  • 1945 Amerikanische Gefangenschaft im Kloster Marienstatt
  • 1946 Berufung in die Leitung des Hilfswerks nach Stuttgart
  • 1949 – 1951 Stellvertretender Leiter des Hilfswerks der EKD
  • 1952 Nachfolger Gerstenmaiers als Leiter des Zentralbüros des Hilfswerks
  • 1952 Privatdozent in Heidelberg
  • 1954 Gründung des Diakoniewissenschaftlichen Instituts an der Universität Heidelberg
  • 1954 – 1970 erster Direktor des Diakoniewissenschaftlichen Instituts der Universität Heidelberg   
  • 1956 Pfarrer in Heidelberg-Schlierbach
  • 1961 Berufung als Ordinarius für Diakoniewissenschaft
  • 1970 Emeritierung
  • 1977 Versehung der Stelle eines Geistlichen an der Nervenklinik Landeck
  • 22.01.2002 gestorben 

Netzwerk

500 Geißler, Bruno

500 Gerstenmaier, Eugen (Nachfolger)

500 Wendland, Heinz-Dietrich (inhaltiche Kontroverse: Gesellschaftliche Diakonie vs. Diakonie der Gemeinde)

510 Diakoniewissenschaftliches Institut Heidelberg (Gründungsdirektor)

510 Evangelische Michaelsbruderschaft (Mitglied)

510 Evangelisches Soziallexikon (Verfasser von Artikeln)

510 Evangelisches Verlagswerk (mitverantwortlich für Aufbau)

510 Hilfswerk der EKD (Leitung)

Literatur

Eigene Publikationen

692 Krimm, Herbert: Art. "Vertriebenenprobleme", in: Evangelisches Soziallexikon, Ausgabe von 1975.

692 Krimm, Herbert: Art."Diakonie", in ESL, Ausgabe von 1954.

692 Krimm, Herbert: Art."Hilfswerk", in ESL, Ausgabe von 1954.

692 Krimm, Herbert: Beistand. Die Tätigkeit des Hilfswerks der Evangelischen Kirchen in Deutschland für Vertriebene und Flüchtlinge nach 1945. Eine Darstellung und Dokumentation, Stuttgart 1974.

Archivbestände

670 Krimm, Herbert: Im zweiten Glied. Ereignisse und Erinnerungen aus drei Vierteln eines Jahrhunderts, niedergelegt für Kinder und Enkel, Manuskript im Archiv der Universität Heidelberg, Rep. 17, Nr.25

Veröffentlichungen über die Person

730 Braun, Hannelore/ Grünzinger, Gertraud (Bearb.): Personenlexikon zum deutschen Protestantismus 1919-1949 (AKIZ A12), Göttingen 2006, 145.

730 Herrmann, Volker (Hg.): Liturgie und Diakonie. Zu Leben und Werk von Herbert Krimm, Heidelberg 2003.

730 Hartmut Rudolph: Evangelische Kirche und Vertriebene 1945-1972. Band I: Kirchen ohne Land. Die Aufnahme von Pfarrern und Gemeindegliedern aus dem Osten im westlichen Nachkriegsdeutschland: Nothilfe - Seelsorge - kirchliche Eingliederung, Göttingen 1984, 577.

Internetressourcen

Kurzbiographie, Diakoniewissenschaftliches Institut: http://www.dwi.uni-heidelberg.de/personen/krimm.html (zuletzt aufgerufen am 22.05.2019).

100 Name: Herbert Hugo Krimm

550 Profession: Theologe, Pfarrer

006 GND-Link: http://d-nb.info/gnd/118724460

Eingehende Verknüpfungen

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