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  • Schlingensiepen, Hermann
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4221 Biographie

  • 13.08.1896 geboren in Barmen
  • 1914 Kriegsabitur und freiwilliger Kriegsdienst
  • 1916 schwere Verwundung am Toten Mann vor Verdun
  • 1917 vom Lazarett aus Beginn des Theologiestudiums in Bonn, Fortsetzung des Studiums in Tübingen und Münster
  • 1923 Antritt einer Pfarrstelle in Bad Saarow (Mark Brandenburg) und Beginn der Sekretärstätigkeit bei der Deutsche Christliche Studentenvereinigung (Teilnahme an internationalen Studententagungen in der Schweiz, Frankreich und den Niederlanden)
  • 1927 Promotion zum lic.theol. an der Universität Bonn mit einer Studie über die Auslegung der Bergpredigt bei Calvin
  • 1927 Vorlegung einer Habilitationsschrift über Erasmus von Rotterdam als Exeget, Veröffentlichung in zwei Heften der Zeitschrift für Kirchengeschichte; Erhalt der Venia legendi für Praktische Theologie und Exegese
  • 1927 Eheschließung mit Eva geb. Michaelis
  • 1932 Vertretung des Lehrstuhls für Praktische Theologie an der Universität Kiel
  • 1933 Berufung zum Leiter des Kirchlichen Auslandsseminars in Ilsenburg (Harz), dort Ausbildung von Pfarrern für den Dienst in den deutschen Gemeinden Südamerikas
  • 1934 nach der Unterstellung des Seminars unter die Bekennende Kirche Verwicklung Schlingensiepens in heftige Auseinandersetzungen und in der Folge mehrfache Gestapo-Verhöre und vorübergehende Inhaftierungen
  • Entzug der Venia Legendi der Universität Bonn
  • 1936 Schließung des Seminars durch den OKR; illegale Weiterführung bis 1938 unter dem Preußischen Bruderrat
  • 1938 – 1945 Pfarrer an der Altstadtgemeinde in Siegen
  • 1945 Berufung als Ordentlicher Professor für Praktische Theologie an der Universität Bonn
  • 1952 Ruf als Ephorus an die KiHo Wuppertal gescheiterten Operation
  • 1957 wegen einer partiellen Lähmung nach einer gescheiterten Operation vorzeitiges Ausscheiden aus dem Dienst
  • 1962 nach dem Miterleben des Eichmann-Prozesses Beginn einer intensiven Seelsorgetätigkeit an NS-Inhaftierten durch Briefwechsel und Besuche
  • 04.02.1980 gestorben in Bonn.


Netzwerk

500 Brandenburg, Hans (Missionsdirektor Korntal, Korrespondenz)

500 Eberhard Bethge (Korrespondenz)

500 Friesenhahn, Ernst (Korrespondenz)

500 Gerstenmaier, Eugen (Korrespondenz)

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500 Scharf, Kurt (Korrespondenz)

500 Schlatter, Adolf (Professor Universität Tübingen)

500 Weizsäcker, Carl Friedrich von (Korrespondenz)

510 DCSV (Mitglied, Sekretär)

510 KiHo Wuppertal (Ephorus)

510 Schülerbibelkreis (Mitglied)

510 Universität Bonn (Studium, Professor)

Literatur

Eigene Publikationen

Archivbestände

670 Nachlass: AEKiR, 7 NL 016, siehe: AEKiR, Einleitungstext zum Nachlass 7NL 016, erstellt von Stefan Flesch

(zuletzt aufgerufen am 30.08.2019).

Veröffentlichungen über die Person

730 Kellenbach, Katharina von: Theologische Rede von Schuld und Vergebung als Täterschutz, in: Dies. u. a. (Hrsg.): Von Gott reden im Land der Täter. Theologische Stimmen der dritten Generation seit der Shoah, Darmstadt 2001.

730 Schlingensiepen, Ferdinand (Hrsg.): Theologisches Studium im Dritten Reich. Das Kirchliche Auslandsseminar in Ilsenburg/Harz (Schriften des Archivs der EKiR Nr. 17), Düsseldorf 1998.

730 Süselbeck, Heiner: Niemanden verloren geben. Briefwechsel zwischen Helmut Gollwitzer und Hermann Schlingensiepen 1951-1979, Berlin 2014.


100 Name: Hermann Schlingensiepen

550 Profession: Theologe, Pfarrer

006 GND-Link: http://d-nb.info/gnd/121604373





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