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4221 Biographie

  • 11.07.1888 geboren in Plettenberg
  • 1900 – 1907 Besuch des humanistischen Gymnasiums Attendorn
  • 1907 – 1910 Studium der Rechtswissenschaft an den Universitäten Berlin, München und Straßburg
  • 1910 Promotion in Straßburg bei Fritz van Calker
  • 1914 Habilitation mit der Arbeit "Der Wert des Staates und die Bedeutung des Einzelnen"
  • 1915 Assessorexamen
  • 1915 – 07.1919 Militärdienst beim stellvertretenden Generalkommando des 1. Armee-Korps in München
  • 1916 Habilitation im Staats- und Verwaltungsrecht sowie Völkerrecht und Staatstheorie in Straßburg
  • 1920 Lehrtätigkeit an der Handelshochschule München
  • 1921 Ernennung zum ordentlichen Professor in Greifswald
  • 1922 Professur in Bonn
  • 1928 Professur an der Handelshochschule Berlin
  • 01.05.1933 Eintritt in die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)
  • 1933 Professur in Köln
  • 1933 – 1945 Professur an der Friedrich-Wilhelm-Universität Berlin
  • 1945 Entlassung aus dem Staatsdienst
  • 20.04.1945 vorübergehende Festnahme durch sowjetische Truppen
  • 26.09.1945 – 10.10.1946 Verhaftung und Internierung durch die Amerikaner
  • 29.03.1947 – 13.05.1947 Untersuchungshaft im Rahmen der Nürnberger Prozesse, Anklage wurde letztlich nicht erhoben
  • 1947 Rückzug nach Plettenberg
  • 1957 – 1967 regelmäßige Teilnahme am sog. "Ebracher Ferienseminar", das Schmitt wieder mit jungen Juristen in Verbindung brachte
  • 07.04.1985 gestorben in Plettenberg

Netzwerk

500 Böckenförde, Ernst-Wolfgang (Erbracher Ferienseminar)

500 Forsthoff, Ernst (Lehrer)

500 Friesenhahn, Ernst (Lehrer)

500 Huber, Ernst Rudolf (Lehrer)

500 Isensee, Josef (Lehrer)

500 Jünger, Ernst (Briefwechsel)

500 Kirchheimer, Otto (akademischer Schüler)

500 Taubes, Jacob (Briefwechsel)

500 Weber, Werner (akademischer Schüler)

Literatur

Eigene Publikationen (Auswahl)

692 Schmitt, Carl: Über Schuld und Schuldarten, Breslau 1910. (Diss.)

692 Schmitt, Carl: Der Wert des Staates und die Bedeutung des Einzelnen, Tübingen 1914. (Habil.)

692 Schmitt, Carl: Politische Romantik, Leipzig 1919.

692 Schmitt, Carl: Die Diktatur. Von den Anfängen des modernen Souveränitätsgedankens bis zum proletarischen Klassenkampf, München/Leipzig 1921

692 Schmitt, Carl: Politische Theologie, München 1922.

692 Schmitt, Carl: Die geistesgeschichtliche Lage des heutigen Parlamentarismus, München 1923.

692 Schmitt, Carl: Verfassungslehre, München 1928.

692 Schmitt, Carl: Der Hüter der Verfassung, Tübingen 1931.

692 Schmitt, Carl: Legalität und Legitimität, München 1932.

692 Schmitt, Carl: Staat, Bewegung, Volk, Hamburg 1933.

692 Schmitt, Carl: Der Leviathan in der Staatslehre des Thomas Hobbes, Hamburg 1938.

692 Schmitt, Carl: Völkerrechtliche Großraumordnung mit Interventionsverbot für raumfremde Mächte, Berlin 1939.

692 Schmitt, Carl: Politische Theologie II. Die Legende von der Erledigung jeder politischen Theologie, Berlin 1970.

Veröffentlichungen über die Person

730 Mehring, Reinhard: Carl Schmitt: Aufstieg und Fall, München 2009.

730 Mehring, Reinhard: Carl Schmitt, in: Neue Deutsche Biographie, Bd. 23, 236 ff.


Internetressourcen

https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Schmitt (zuletzt aufgerufen am 23.10.2018, 15:10Uhr)

100 Name: Schmitt, Carl

550 Profession: Jurist; Staatsrat; Staatsrechtslehrer; Hochschullehrer; Philosoph

006 GND-Link: http://d-nb.info/gnd/11860922X


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