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4221 Biographie

  • 11.07.1906 geboren in Dresden
  • 1922 – 1923 Mitglied der Sozialistischen Arbeiterjugend (SAJ)
  • 1924 – 1926 Lehre als Kontorist
  • ab 1925 Mitglied der „Rote[n] Hilfe Deutschland“, ab 1928 Bezirkssekretär Ostsachsens  
  • 1926 – 1927 Privatsekretär des Schriftstellers Erich Mühsam und Herausgebers der Zeitschrift „Fanal“
  • 1927 – 1942 Eintritt in die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD)
  • 1929 Sekretär der Revolutionären Gewerkschaftsopposition (RGO)
  • 1930 – 1931 Mitglied des sächsischen Landtags, stellvertretender Vorsitzender der Landtagsfraktion der KPD
  • 1931 Anstellung beim Zentralkomitee der KPD, ab 1932 technischer Sekretär des Parteivorsitzenden Thälmann  
  • 1935 Delegierter beim 7. Weltkongreß der Kommunistischen Internationale in Moskau, Wahl in das Zentralkomitee und in das Politbüro
  • 1935 Beginn des Exils in Belgien, den Niederlanden und Paris
  • 1937 Beginn als Mitarbeiter beim Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale (EKKI), 1941 „Stockholm-Auftrag“
  • 1937 – 1941 Emigration über Prag nach Moskau
  • 1941 Emigration nach Schweden
  • 1942 – 1944 politisch motivierte Verhaftung und Inhaftierung, ab 1943 Internierung
  • 1946 Rückkehr nach Deutschland, Journalist beim „Hamburger Echo"
  • 1946 Eintritt in die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
  • 1948 Antritt als Vorstandsmitglied der SPD in Hamburg
  • 1949 – 1983 MdB (SPD)
  • 1949 – 1966 Vorsitzender des Ausschusses für Gesamtdeutsche Fragen
  • 1949 – 1966 Mitglied des Fraktionsvorstands der SPD im Bundestag
  • 1957 – 1958 / 1964 – 1966 stellvertretender Fraktionsvorsitzender
  • 1952 – 1957 Mitglied der Montanversammlung
  • 1952 – 1958 Mitglied des Europäischen Parlaments
  • 1952 – 1982 Mitglied des SPD-Parteivorstandes, von 1958 – 1973 als stellvertretender Parteivorsitzender  
  • ab 1955 Mitglied des Aktionskomitees für die Vereinigten Staaten von Europa
  • 1958 – 1984 Mitglied des Parteipräsidiums
  • 1966 – 1969 Bundesminister für Gesamtdeutsche Fragen unter Kiesinger/ Brandt
  • 1969 – 1983 Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion
  • 1972 – 1982 Chefredakteur der Zeitschrift Neue Gesellschaft
  • 19.01.1990 gestorben in Bonn-Bad Godesberg  

Netzwerk

500 Eichler, Willi (SPD)

500 Eppler, Erhard (SPD)

500 Erler, Fritz (SPD)

500 Heinemann, Gustav (SPD)

500 Schmidt, Helmut (SPD)

500 Schmude, Jürgen (SPD)

510 Deutsche Bundesregierung (Bundesminister)

510 Deutscher Bundestag

510 Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

Literatur

Eigene Publikationen

692 Wehner, Herbert: Ostintegration als Antwort? Herbert Wehner über die Gefahren des Status quo zwischen Ost und West, In: Sozialdemokratischer Pressedienst (1952/161, 1), Bonn: Bibliothek der FES, 1952. 

692 Wehner, Herbert: Wiedervereinigungspolitik 1955, In: Sozialdemokratischer Pressedienst (1954/ 293, 3). Bonn: Bibliothek der FES, 1954. 

692 Wehner, Herbert: die Bundestagswahl 1965, Herausgegeben von der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, Bad Godesberg 1966. 

692 Wehner, Herbert: Beiträge zur Deutschlandpolitik. Reden und Interviews vom 7. Februar bis 26. Juli 1967, Bonn: Bundesministerium für Gesamtdeutsche Fragen, 1967. 

692 Wehner, Herbert: Gedanken zur Regierungserklärung: Reden und Interviews vom 3. Dezember 1966 bis 30. Januar 1967, Bonn: Bundesministerium für Gesamtdeutsche Fragen, 1967.

692 Schütz, Wilhelm/ Wehner, Herbert: Kommunalpolitik und Wiedervereinigungspolitik, Göttingen 1967. 

692 Wehner, Herbert: Die geistige Situation und die politische Wirklichkeit: Reden gehalten vor der Bundekonferenz der SPD am 14. und 15. November 1967 in Bad Godesberg, Bonn: Vorstand der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, 1967. 

692 Wehner, Herbert: Wandel und Bewährung: ausgewählte Reden und Schriften 1930-1967, herausgegeben von Hans-Werner Finckenstein, Frankfurt am Main 1968. 

692 Friedrich, Bruno/ Nau, Alfred/Wehner, Herbert: Parteiorganisation, Bonn 1969.

692 Wehner, Herbert: Untergrundnotizen 1933-45. Von KP zur SPD. Das ungekürzte Tagebuch aus dem Exil, bisher nie veröffentlicht, unrechtmäßiger Druck, 1969. 

692 Appel, Reinhard/ Wehner, Herbert: Gefragt: Herbert Wehner, Bonn 1969. 

692 Wehner, Herbert: Bundestagsreden, herausgegeben von Manfred Schulte, Bonn 1971. 

692 Wehner, Herbert (Hg.): Frau Abgeordnete, sie haben das Wort. Bundestagsreden sozialdemokratischer Parlamentarierinnen 1949 – 1979, Bonn 1980. 

692 Wehner, Herbert: Zeugnis. Herausgegeben von Gerhard Jahn, Köln 1982. 

692 Wehner, Herbert: Unglaublich, Herr Präsident! Ordnungsrufe – Herbert Wehner, herausgegeben von Ralf Floehr, Krefeld 1983. 

692 Wehner, Herbert: Frühe Reden. Eine Dokumentation seines Wirkens im Sächsischen Landtag, herausgegeben von Ralf Floehr, Kreifeld 1984. 

692 Wehner, Herbert: Wandel und Bewährung. Ausgewählte Reden und Schriften 1930-1980, herausgegeben von Gerhard Jahn, Frankfurt am Main 1986.

692 Wehner, Herbert: Christentum und demokratischer Sozialismus. Beiträge zu einer unbequemen Partnerschaft, herausgegeben von Rüdiger Reitz, Freiburg im Breisgau 1986. 

692 Terjung, Knut/ Wehner, Herbert: Der Onkel, Hamburg: Hoffmann und Campe, 1986. 

692 Wehner, Herbert: Selbstbesinnung und Selbstkritik: Gedanken und Erfahrungen eines Deutschen. [Aufgeschrieben im Winter 1942/43 in der Haft in Schweden], Köln 1994. 

692 Reimann, Günter/ Wehner, Herbert: Zwischen zwei Epochen: Briefe 1946, herausgegeben von Claus Baumgart und Manfred Neuhaus, Leipzig 1998. 

692 Gaus, Günter / Wehner, Herbert: Zu Protokoll: Herbert Wehner, In: Politik 1963 – 1972: Ludwig Erhard, Konrad Adenauer, Gustav Heinemann, Herbert Wehner, Franz Josef Strauß, Willy Brandt, Rudi Dutschke, Helmut Schmidt, Rudolf Augstein, München: 101 Pixel, gesendet am 19.05.1968 (SWF/SWR), 2005. 

692 Gaus, Günter/ Wehner, Herbert: Staatserhaltende Opposition oder hat die SPD kapituliert? Gespräche mit Herbert Wehner, Berlin 2006.

692 Wehner, Herbert: Sie Düffeldoffel da! Herausgegeben von Jürgen Roth, Gert Heidenreich, Hermann Gremliza, Thomas Freitag und Wolfgang Stockmann, München 2010. 

Archivbestände

670 FES/ Herbert-Wehner-Archiv im Archiv der sozialen Demokratie (AdsD), Umfang: 250 lfm., Laufzeit: 1946-1990, Findbuch, Besondere Benutzungsbedingungen.

  • Korrespondenz 
  • Publikationen 
  • Unterlagen aus seiner gesamten politischen Arbeit nach 1946

Veröffentlichungen über die Person

730 Bajohr, Frank: Walter Ulbricht und Herbert Wehner oder „Arbeiterklasse“ und „Volksgemeinschaft“: Rückblick und Ausblick, In: Schmiechen-Ackermann, Detlef (Hg.): „Volksgemeinschaft“: Mythos, wirkungsmächtige soziale Verheißung oder soziale Realität im „Dritten Reich“? Zwischenbilanz einer kontroversen Debatte, Paderborn 2012. 

730 Bärwald, Helmut/ Becker, Robert/ Dau, Wolfgang: Herbert Wehner zeit seines Lebens: Geschichtliche und heutige Betrachtungen, Eschau 1986.

730 Bedürftig, Friedemann: Die Leiden des jungen Wehner: dokumentiert in einer Brieffreundschaft in bewegter Zeit 1924-1926, Berlin-Parthas 2005.

730 Breloer, Heinrich: Wehner. Die unerzählte Geschichte, Köln: WDR, 1993.

730 Di Lorenzo, Giovanni/ Schmidt, Helmut: Erratische Entgleisungen, In: Di Lorenzo, Giovanni/ Schmidt, Helmut: Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt, Köln 2011. 

730 Frederik, Hans: Gezeichnet vom Zwielicht seiner Zeit. Herbert Wehner. Heute Bundesminister und SPD-Vize, gestern Komintern-Agent, München 1969. 

730 Freudenhammer, Alfred/ Vater, Karlheinz: Herbert Wehner. Ein Leben mit der Deutschen Frage, München 1977. 

730 Grashoff, Udo: Anarchist – Kommunist – Sozialdemokrat: die brüchige Biografie eines Dresdner Linken, Leipzig: MDR Radio, 2006.

730 Großkopff, Rudolf: die Macht des Vertrauens: Herbert Wehner und Jürgen Kellermeier. Die ungewöhnliche Beziehung zwischen einem Politiker und einem Journalisten, Hamburg 2011. 

730 Jan, Gerhard: Herbert Wehner. Beiträge zu einer Biografie, Köln 1976. 

730 Klönne, Arno: Macht Wehner die SPD kaputt? Eine Dokumentation über den Identitätsverlust der bundesdeutschen Sozialdemokratie, Landshut 1975. 

730 Leugers-Scherzberg, August: Die Wandlungen des Herbert Wehner: von der Volksfront zur Großen Koalition, Berlin: 2002. 

730 Meyer, Christoph: Herbert Wehner (1906-1990) – deutscher Jahrhundertpolitiker: Reden zum Herbert-Wehner- Jahr 2006, Dresden 2006. 

730 Meyer, Christoph: Herbert Wehner. Biografie, München 2009. 

730 Michelers, Detlef/ Röttgers, Brigitte/ Krassnitzer, Wolfgang / Schad, Stephan: Herbert Wehner, Ein Politikerleben, Hamburg 2006. 

730 Müller, Reinhard: Die Akte Wehner: Moskau 1937 bis 1941, Berlin 1993. 

730 Müller, Reinhard: Herbert Wehner. Moskau 1937, Hamburg, 2004. 

730 Rupps, Martin: Troika wider Willen – wie Brandt, Wehner und Schmidt die Republik regierten, Berlin 2005. 

730 Schmidt, Helmut: Der Kärrner: Erinnerungen an Herbert Wehner. In: Schmidt, Helmut: Einmischungen: ausgewählte ZEIT-Artikel von 1983 bis heute, Hamburg 2010. 

730 Scholz, Guenter: Herbert Wehner, Düsseldorf/ Wien 1986. 

730 Scholz, Michael: Herbert Wehner in Schweden 1941-1945, München 1995. 

730 Schönhoven, Klaus: Herbert Wehner und die große Koalition, Bonn 2006.

730 Siegerist, Joachim: Onkel Herbert wie er wirklich war. Hamburg: WDR, 1994.

730 Soell, Hartmut: Der junge Wehner: zwischen revolutionärem Mythos und praktischer Vernunft, Stuttgart 1991. 

730 Soell, Hartmut: Herbert Wehner: ein Leben in den Krisen des 20. Jahrhunderts. Vortrag vom 14. Juli 2006 im Studienzentrum Karl-Marx-Haus in Trier. Herausgegeben von Beatrix Bouvier, Trier: Studienzentrum Karl-Marx-Haus der Friedrich-Ebert-Stiftung, 2006. 

730 Thompson, Wayne: the political odyssey of Herbert Wehner, Boulder: Westview Press 1993.

730 Völklein, Ulrich: “Ich bin ein Gebrannter”: Denunziation in Moskau, Verrat in Schweden, Kontakte mit der Stasi. Die Lebenskrisen des Herbert Wehner, Hamburg 2000.

Internetressourcen

http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/nachlass/nachlass_w/wehner-he.htm

100 Name: Herbert Wehner

550 Profession: Bundesminister, SPD-Fraktionsvorsitzender, MdB, Journalist

006 GND-Link: http://d-nb.info/gnd/118629972

Eingehende Verknüpfungen

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