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  • Niemöller, Wilhelm
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4221 Biographie

  • 07.04.1898 geboren in Lippstadt
  • 1915 – 1918 Kriegsdienst
  • Studium der Theologie in Bethel, Greifswald, Erlangen und Münster
  • ab 1923 Mitglied der NSDAP, Ausschluss 1933
  • 1924 Ordination, danach Hilfsprediger in Witten und Nierenhof
  • 1925 – 1930 Pfarrer in Schlüsselburg an der Weser
  • 1930 – 1963 Pfarrer in Bielefeld, nach der Verhaftung seines Bruders Martin Niemöller Predigtdienst in Berlin-Dahlem
  • 1937 Haft, Predigt- und (im Mai 1939) Redeverbot, Hausdurchsuchungen, Gerichtsverfahren
  • 1939 – 1945 Kriegsdienst, nach dem Krieg persönlicher Mitarbeiter von Präses Karl Koch
  • 1955 Mitglied in der Kommission zur Erforschung des Kirchenkampfes in der NS-Zeit
  • 1957 Mitbegründer und in der ersten Leitung der Kirchlichen Bruderschaft in Westfalen
  • 1959 Theologische Ehrenpromotion der Universität Göttingen
  • 13.10.1983 gestorben in Bielefeld


Netzwerk

500 Girgensohn, Karl (Schüler)

500 Niemöller, Martin (Bruder)

500 Smend, Rudolf (Schüler)

510 Bekennende Kirche (Mitglied)

510 Theologische Schule/KiHo Bethel (Studium)

510 Universität Erlangen (Studium)

510 Universität Münster (Studium)

Literatur in Auswahl

Eigene Publikationen

692 Niemöller, Wilhelm: Kampf und Zeugnis der Bekennenden Kirche, Bielefeld 1948.

692 Niemöller, Wilhelm: Macht geht vor Recht. Der Prozess Martin Niemöllers, München 1952.

692 Niemöller, Wilhelm: Die Evangelische Kirche im Dritten Reich. Handbuch des Kirchenkampfes, Bielefeld 1956.

692 Niemöller, Wilhelm: Wort und Tat im Kirchenkampf. Beiträge zur neuesten Kirchengeschichte, München 1969.

692 Niemöller, Wilhelm: Der Pfarrernotbund. Geschichte einer kämpfenden Bruderschaft, Hamburg 1973.

Archivbestände

670 Nachlass im Landeskirchlichen Archiv der evangelischen Kirche in Westfalen 

Inhaltsangabe: Materialsammlung zum Kirchenkampf der evangelischen Kirche 1933-1945, in die Akten der verschiedensten Kirchenbehörden und weitere Materialsammlungen von am Kirchenkampf beteiligten Persönlichkeiten eingeflossen sind und auf die Bestände aufgeteilt wurden u.a. von Eberhard Baumann, Robert Berger, Friedrich von Bodelschwingh, Wilhelm Brandes, Hans Ehrenberg, Birger Forell, Wilhelm Harnisch, Gustav Heinemann, Hermann Albert Hesse, Karl Koch, Karl Lücking, Friedrich Middendorf, Martin Niemöller, Ludwig Steil u. Wilhelm Zoellner (Einzelnachweise s. unter diesen Namen), ferner Handakten, Manuskripte und Korrespondenz von N.; Teilnachlässe bzw. Sammlungen von Helmut Gollwitzer, Fritz Heinrichs, Wilhelm Jannasch, Heinrich Niemöller, Martin Niemöller, Wolfgang Scherffig, Werner Schmauch, Hansjürgen Schmidt von Puskas

Laufzeit: 1933-1945 u. danach

Umfang: 105,00 lfdM.

Veröffentlichungen über die Person

730 Braun, Hannelore/ Grünzinger, Gertraud (Hrsg.): Personenlexikon zum deutschen Protestantismus 1919-1949 (AKIZ A12), Göttingen 2006, 185f.

Internetressourcen

730 https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Niem%C3%B6ller_(Theologe) (zuletzt aufgerufen am 23.08.2019).


100 Name: Wilhelm Niemöller

550 Profession: Evangelischer Theologe, Pfarrer, Kirchenhistoriker

006 GND-Link: http://d-nb.info/gnd/118587919

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