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  • Aktion Sühnezeichen/ Friedensdienste
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260 Ziel, Interesse oder Aufgabe

Die Aktion Sühnezeichen/ Friedensdienste (ASF) war eine der einflussreichsten Gruppen im christlichen Spektrum der Friedensbewegung Anfang der 1980er Jahre. Aus dem Gründungsimpuls der Versöhnung und der Vergebung nach den nationalsozialistischen Gräueltaten bildete der Aufbau von Friedensdiensten den Schwerpunkt der Arbeit der ASF in den Nachkriegsjahrzehnten.

Darüber hinaus entwickelte sie zahlreiche Betätigungsfelder in der Friedensarbeit. Im Rahmen der Friedensbewegung war sie eines der einflussreichsten Mitglieder im Koordinationsausschuss der Friedensbewegung und u.a. an der Organisation von Demonstrationen, der Initiierung jährlicher Friedenswochen sowie der Herausgabe von Informationsmaterial beteiligt.  

4208 Geschichtliche Stationen und Daten

  • 30.04.1958 nach einem Aufruf von Lothar Kreyssig auf der 2. Synode der EKD in Berlin als gesamtdeutsche "Aktion Sühnezeichen" gegründet
  • 1959 Beginn der Freiwilligendienst zunächst in den Niederlanden und Norwegen, später u.a. auch in Frankreich, Großbritannien, Israel, Jugoslawien und Griechenland
  • 1968 Umbenennung des Vereins in "Aktion Sühnezeichen/ Friedensdienste"
  • 1971 Beginn der Planung für eine Internationale Begegnungsstätte in Auschwitz, die 1986 fertiggestellt wurde
  • 1974 erstmalige Organisation der dann jährlich stattfindenden Friedensfestivals
  • 19.06.1981 Einladung verschiedener Friedensinitiativen zur ersten "Frühstücksrunde" am Rande des Deutschen Evangelischen Kirchentages 1981 in Hamburg gemeinsam mit der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden zur Planung weiterer Friedensaktionen
  • 10.10.1981 Durchführung der großen Friedensdemonstration im Bonner Hofgarten gemeinsam mit der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden
  • 06.02.1982 – 07.02.1982 Einladung zur ersten Aktionskonferenz der Friedensbewegung gemeinsam mit der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden

  • 04.04.1982 Mitgliedschaft im ersten Koordinationsausschuss der Friedensbewegung

  • 1982: Unterstützung der Thesen des Moderamens des Reformierten Bundes zum „Nein ohne jedes Ja."

  • 15.10.1983 – 22.10.1983 Mitorganisation der bundesweiten gemeinsamen Aktionswoche der Friedensbewegung

  • 22.10.1983 Mitorganisation der bundesweiten Friedensdemonstrationen und der Hauptkundgebung in Bonn

  • 11.1984 Austritt aus dem Koordinationsausschuss der Friedensbewegung

Netzwerk

500 Deile, Volkmar (Geschäftsführer von 1975 – 1984)

500 Garstecki, Joachim (Kuratoriumsmitglied)

500 Kreyssig, Lothar (Gründer)

500 Müller-Gangloff, Erich (Unterstützer der Gründungsinitiative)

500 Scharf, Kurt (Vorsitzender von 1980 – 1984)

500 Zumach, Andreas (Referent)

510 Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (Kooperationspartner)

510 Ohne Rüstung Leben (gemeinsame Mitgliedschaft im Koordinationsausschuss der Friedensbewegung)


Publikationen

Eigene Publikationen

692 ASF: Dem Frieden Wurzeln geben. Dokumentation des Jubiläums 50 Jahre Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, Berlin 2009.

692 ASF (Hrsg.): Zeitschrift "zeichen".

Archivbestände

670 EZA 2/17241

670 EZA 101/716

670 EZA 101/4845

670 EZA 614/53

670 EZA 614/56

670 EZA 686/8691

Veröffentlichungen über die Institution

730 Kammerer, Gabriele: Aktion Sühnezeichen Friedensdienste. Aber man kann es einfach tun, Göttingen 2008.

730 Legerer, Anton: Tatort Versöhnung. Aktion Sühnezeichen in der BRD und in der DDR und Gedenkdienst in Österreich, Leipzig 2011.

Internetressourcen

730  https://www.asf-ev.de/de/de/


100 Name: Aktion Sühnezeichen/ Friedensdienste e.V.

410 Abkürzung: ASF, Aktion Sühnezeichen

006 DNB-Link: http://d-nb.info/gnd/2044021-2


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