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4221 Biographie

  • 26.12.1943 geboren in Frohburg (Sachsen)
  • 1950 – 1958 Grundschule, keine Zulassung zur Oberschule
  • 1958 – 1962 Vorschule für den kirchlichen Dienst in Moritzburg, staatlich nicht anerkannte Abschlussprüfung (innerkirchlich einem Abitur gleichgestellt), gleichzeitig bis 1960 Berufsschule
  • 1962 – 1968 Studium der Theologie und Philosophie am Katechetischen Oberseminar Naumburg (Saale) und am Sprachenkonvikt Berlin
  • 1968 – 1969 Vikariat
  • 1969 – 1973 Repetent bzw. Assistent für Systematische Theologie am Sprachenkonvikt Berlin
  • 1973 – 1977 Pfarrer in Wiederstedt und Waldeck (bei Hettstedt); seit 1976 Überwachung durch das MfS
  • 1977 kirchliche Promotion (staatlich nicht anerkannt), 1990 Verleihung des Dr. theol.
  • 1977 – 1990 Dozent des Kirchlichen Lehramts am Sprachenkonvikt Berlin und am Katechetischen Oberseminar im Fach Philosophie
  • 1988 – 1989 Mitarbeit bei der "Ökumenischen Versammlung für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung"; 1988 – 1989 Mitautor des Grundsatzdokuments »Mehr Gerechtigkeit in der DDR«
  • Mitarbeit im Arbeitskreis Theologie und Philosophie beim Bund der Evangelischen Kirchen
  • 1991 – 1997 Mitglied des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland; 1991 Habilitation an der Kirchlichen Hochschule Leipzig, seit 03.1991 nicht mehr im Dienst der Ev. Kirche, sondern Professor an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität Berlin
  • ab 1992 Lehrstuhl für Philosophie und Systematische Theologie an der Theologischen Fakultät der HU Berlin; Dr. H. c. von der Universität Göttingen; 1992 Mitglied des Beirats der Gauck-Behörde
  • 1993 –  2009 Richter beim Verfassungsgericht des Landes Brandenburg
  • 09.1998 – 08.2000 1. Vizepräsident der HU Berlin
  • 2001 – 2007 Berufung in den Nationalen Ethikrat 
  • 2008 emeritiert


Netzwerk

500 Falcke, Heino (Auseinandersetzungen um die Formulierung "Kirche im Sozialismus"; Zusammenarbeit bei der "Ökumenischen Versammlung für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung")

Literatur in Auswahl

Eigene Publikationen

692 Schröder, Richard: Johann Gerhards lutherische Christologie und die aristotelische Metaphysik, Tübingen 1983.

692 Schröder, Richard: Denken im Zwielicht. Vorträge und Aufsätze aus der alten DDR, Tübingen 1990.

692 Schröder, Richard: Theologisch-philosophische Publikationen 1971 – 1990, Leipzig 1991.

692 Schröder, Richard: Deutschland, schwierig Vaterland. Für eine neue politische Kultur, Freiburg i. Br. / Basel / Wien 1993.

692 Schröder, Richard: Vom Gebrauch der Freiheit. Gedanken über Deutschland nach der Vereinigung, Stuttgart 1996.

692 Schröder, Richard: "In der Welt, doch nicht von dieser Welt". Weltengagement und Weltdistanz der christlichen Existenz, Bonn 1996.

692 Schröder, Richard: Probleme der inneren Einheit Deutschlands, Köln 1996.

692 Schröder, Richard: Einsprüche und Zugeständnisse. Kommentare zum Zeitgeschehen, Stuttgart / Leipzig 2001.

692 Schröder, Richard: "Deutschlands Geschichte muss uns nicht um den Schlaf bringen". Plädoyer für eine demokratische deutsche Erinnerungskultur, Stuttgart 2003.

692 Schröder, Richard/ Zachhuber, Johannes (Hrsg.): Was hat uns das Christentum gebracht? Versuch einer Bilanz nach zwei Jahrtausenden. Eine interdisziplinäre Vorlesungsreihe, Münster / Hamburg / London 2003.

692 Schröder, Richard: Die evangelische Kirche in der DDR, in: Veen, Hans-Joachim/ März, Peter/ Schlichting, Franz-Josef (Hrsg.): Kirche und Revolution. Das Christentum in Ostmitteleuropa vor und nach nach 1989, Köln 2009.

692 Schröder, Richard: Mensch denkt, Gott lenkt oder: Die Bedeutung einer Kirche der Freiheit für die politische Freiheit, Frankfurt a. M. 2010.

692 Schröder, Richard: "Eine verrückte Theorie von zwei Nationen auf deutschem Boden", in: Jesse, Eckhard/ Schubert, Thomas (Hrsg.): Friedliche Revolution und Demokratie. Perspektiven nach 25 Jahren, Berlin 2015, 29 – 42.

Veröffentlichungen über die Person

730 Jesse, Eckhard/ Schubert, Thomas: Portraits der Akteure, in: Dies. (Hrsg.): Friedliche Revolution und Demokratie. Perspektiven nach 25 Jahren, Berlin 2015, 216 – 217.

Internetressourcen

730 https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3b-1424.html?ID=3160 (zuletzt aufgerufen am 12.09.2019).

730 https://www.bundestag.de/ausschuesse/ausschuesse18/gremien18/bstu/lebenslauf_schroeder-348588 (zuletzt aufgerufen am 12.09.2019).

100 Name: Richard Schröder

550 Profession: Philosoph, Evangelischer Theologe, Verfassungsrichter

006 GND-Link: http://d-nb.info/gnd/123221196

Eingehende Verknüpfungen





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