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  • Deutsche Akademie für Soziale und Pädagogische Frauenarbeit Berlin
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260 Ziel, Interesse oder Aufgabe

Die Akademie hatte sich die Aufgabe gesetzt, Lehrkräfte für sozialpädagogische Bildungsanstalten wie Frauenschulen und Wohlfahrtsschulen auszubilden. Vorträge und Vorlesungen wurden nicht nur von Frauen, sondern auch von Männern gehalten. Dazu zählten so bedeutende Wissenschaftler der Zeit wie Albert Einstein, Carl Gustav Jung, Ernst Cassirer, Theodor Heuss, Eduard Spranger, Ludwig Klages, Paul Tillich, Romano Guardini, um nur einige der vielen zu nennen.

4208 Geschichtliche Stationen und Daten

  • 1899 Eröffnung des 1. Jahreskurses zur beruflichen Ausbildung in der Sozialen Arbeit in Deutschland unter Leitung von Alice Salomon
  • 1908 Gründung der "Sozialen Frauenschule" in Berlin-Schöneberg in den Räumen des Pestalozzi-Fröbel-Hauses unter Leitung von Alice Salomon, Beginn der zweijährigen Ausbildung und Einrichtung eines halbjährigen Fortbildungskurses für Soziale Arbeit in Deutschland
  • 1914 Bezug eines eigenen Hauses auf dem Gelände des Pestalozzi-Fröbel-Hauses, heute Sitz des Alice-Salomon-Archivs.
  • 1917 Gründung der "Konferenz Sozialer Frauenschulen Deutschlands" auf Initiative Alice Salomons (heute: "Fachbereichstag Soziale Arbeit")
  • 1920 Staatliche Anerkennung der Ausbildung an den Sozialen Frauenschulen Deutschlands. Das Preußische Innen- und Kultusministerium erlässt eine Ausbildungs- und Prüfungsordnung.
  • 1925 Die "Soziale Frauenschule" wird als Haus III dem Pestalozzi-Fröbel-Haus angegliedert. Direktorin wird die Psychologin Charlotte Dietrich.
  • 1929 Gründung des "Internationalen Komitees Sozialer Schulen" unter dem Vorsitz von Alice Salomon (heute: International Association of Schools of Social Work, IASSW)
  • 1932 Umbenennung in Die "Soziale Frauenschule" in "Alice-Salomon-Schule"
  • 1933 Entlassung der jüdischen und oppositionellen Dozentinnen und Dozenten, die Schule wird als "Volkspflegeschule" vom NS-Staat anerkannt. Die Leitung behält Charlotte Dietrich.
  • 1935 Austritt der Schule aus dem von Alice Salomon geleiteten "Internationalen Komitee Sozialer Schulen"
  • 1945 Entlassung der Schulleiterin, Wiederinkraftsetzung der Ausbildungsbestimmungen aus der Zeit vor 1933
  • 1952 Umbenennung der "Sozialen Frauenschule" in "Seminar für Soziale Arbeit"
  • 1954 Die Schule erhält wieder den Zusatz "Alice-Salomon-Schule".
  • 1968 Erweiterung zur  "Akademie für Soziale Arbeit" unter Einschluss der Sozialarbeiterausbildung des Berliner Senats (Haus am Rupenhorn).
  • 1971 Gründung der staatlichen "Fachhochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik" (FHSS) durch Zusammenlegung der "Akademie für Soziale Arbeit", der Ausbildungsstätten der Arbeiterwohlfahrt und der katholischen "Helene-Weber-Akademie". Kurt Eberhard übernimmt die Leitung.



Netzwerk

 

500 Seeberg, Stella (1928-1930, Dozentin)

500 Gablentz, Otto Heinrich von der (Dozent)

500 Tillich, Paul (Referent)

500 Schulenburg, Bertha von der (http://d-nb.info/gnd/1020629010) / leitete die Kommission der Konferenz der Sozialen Frauenschulen Deutschlands

510 Pestalozzi-Fröbel-Haus

510 Deutsche Hochschule für Politik (IASSW)

510 Frauenschule der Inneren Mission (Früherer Name ab 1909) (http://d-nb.info/gnd/4785777-8)

Publikationen

Archivbestände

 

670 http://pfh-berlin.de/pestalozzi-froebel-haus/archiv

670 http://www.alice-salomon-archiv.de/

 

Veröffentlichungen über die Institution

730 http://www.ash-berlin.eu/profil/historie/

 

100 Name: Deutsche Akademie für Soziale und Pädagogische Frauenarbeit Berlin

410 Abkürzung:

006 DNB-Link: http://d-nb.info/gnd/510772-6

Eingehende Verknüpfungen

 

 

 

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