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Der Austausch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ersten Förderphase stand im Mittelpunkt des 6. Workshops der FOR 1765 im Studienhaus Schönwag in Oberbayern. Ein Jahr, nachdem die Doktorandinnen und Doktoranden der ersten Förderphase (2013-2016) den „Staffelstab“ an ihre Nachfolger übergeben hatten, wurde über das gemeinsame Projekt diskutiert. Im Gespräch in Kleingruppen zeigten sich wichtige Anknüpfungspunkte und Kontinuitäten, aber auch Brüche und neue Aspekte im Protestantismus der alten Bundesrepublik.

Während die erste Förderphase maßgeblich die 1950er und 1960er Jahre in den Blick genommen hatte, widmen sich die jetzigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern überwiegend den 1970er und 1980er Jahren. Tiefgreifende gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen sowie ein Generationenwechsel in den eigenen Reihen sind nur einige wenige Aspekte, mit denen sich die evangelischen Zeitgenossen auseinandersetzen mussten.

Im DFG-Projekt „Der Protestantismus in den ethischen Debatten der Bundesrepublik Deutschland 1949-1989“ nähern sich 14 Projekte aus ganz unterschiedlichen Perspektiven der Thematik. Eine Stärke ist dabei die Interdisziplinarität, wie sich erneut auf dem 6. Workshop in Schönwag zeigte. Juristen, Politikwissenschaftler, Historikerinnen und Historiker so-wie evangelische Theologinnen und Theologen setzten sich auf dem 6. Workshop der Forschergruppe jeweils aus Sicht ihrer Disziplin mit den Projekten auseinander. Ein Jahr nach Beginn der zweiten Phase konnten die Einzelarbeiten so aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und gleichzeitig in den Gesamtzusammenhang des Projekts eingebettet werden.

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