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In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kirchliche Zeitgeschichte hat die DFG-Forschergruppe am 29. und 30. November zu einer interdisziplinären und international besetzten Tagung nach München einladen. Unter dem Titel „Christliche Willkommenskultur? Die Integration von Migranten als Handlungsfeld christlicher Akteure in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts“ untersuchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich, Tschechien und der Schweiz die Rolle christlicher Akteurinnen und Akteure im Kontext von Flucht, Asyl und Integration.

 
Die Tagung gliederte sich in drei Sektionen. Zunächst widmeten sich die Vorträge der Integration der Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg im Westen Deutschlands, Österreich und der Tschechoslowakei. Die zweite Sektion nahm den protestantischen Beitrag zu Fragen der Integration von Arbeitsmigranten ab den 1950er Jahren in den Blick. Die dritte Sektion befasste sich mit der Aufnahme und Integration von ausländischen bzw. politischen Flüchtlingen.
 
Ein Abendvortrag aus Sicht der systematischen Theologie sowie je ein Kommentar eines Zeitzeugen und einer Historikerin ergänzten das Programm. Mit ihrem Blick auf die Motive, Handlungsfelder und strukturellen Rahmenbedingungen der Christinnen und Christen sowie kirchlicher Institutionen leistete die Tagung einen Beitrag zur derzeit äußerst regen multidisziplinären Migrations- und Fluchtforschung.

Ein ausführlicherer Tagungsbericht findet sich auf HSozKult.de.

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