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4221 Biographie

  • 03.07.1906 geboren in Danzig
  • 1925 Abitur
  • 1925 – 1929 Studium der Klassischen Philologie, Philosophie und Theologie an der Universität Köln und der Universität Königsberg bei Nicolai Hartmann, Max Scheler, Heinz Heimsoeth, Richard Harder, Julius Schiewind und Erich Seeberg
  • 06.1929 philosophische Promotion an der Universität Königsberg bei Heinz Heimsoeht mit der Arbeit über "Karl Rosenkranz und Hegel" (Auszeichnung mit dem Kantpreis der Stadt Königsberg)
  • 1930 Absolvierung des ersten Staatsexamens (Referendarexamen)
  • 1930 – 1932 Studienreferendar
  • 04.1932 Absolvierung des zweiten Staatsexamens mit dem Assessor
  • 1932 – 1933 Forschungsstipendium der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft zur Arbeit über das philosophische und religiöse Denken im 16. und 17. Jahrhundert
  • 01.1933 Einreichung der Schrift "Johann Georg Hamanns Stellung in der Philosophie des 18. Jh." bei der Königsberger Gelehrten Gesellschaft und Auszeichnung mit dem vollen Preis
  • 07.1933 der für den 24. des Monats angesetzte Versuch, sich zu habilitieren, scheitert aufgrund der neuen NS-Gesetzgebung zum Berufsbeamtentum
  • 03.11.1933 Eintritt in die SA, in der Folge weitere NS-Aktivitäten
  • 06.11.1933 Probevorlesung in Köln
  • 08.1934 Genehmigung der Habilitation an der Universität Köln bei Heinz Heimsoeht auf Grundlage der Schrift "Johann Georg Hamanns Stellung in der Philosophie des 18. Jh." und Ernennung zum Privatdozenten, Antrittsvorlesung mit dem Thema „Geschichtliche Wirklichkeit“
  • 1936 Leitung des Presseamtes der Kölner Dozentenschaft
  • 1939 Teilnahme an einer philosophischen Tagung auf Schloss Buderrose unter der Leitung von Alfred Rosenberg
  • 1940 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Universität Köln
  • 1940 Wehrdienst
  • 07.1944 Ausscheiden aus der Wehrmacht
  • 1944 Vertretung eines philosophischen Lehrstuhls an der Universität Heidelberg
  • 01.11.1944 Ernennung zum Professor an der Universität Heidelberg
  • 11.1945 Suspendierung durch die Militärregierung
  • 1949 Übernahme des wissenschaftlichen Sekretariats der Studiengemeinschaft der Evangelischen Akademien (damit verbunden Amt des Studienleiters an der Evangelischen Akademie Bad Boll, hier Kontakt mit Hans Hermann Walz)
  • 01.1951 Mitarbeit an dem von der Mainzer Akademie der Wissenschaften herausgegebenen Paracelsuslexikon
  • 1951 – 1956 Vorsitzender der Marxismus-Kommission
  • 08.1952 Wiederherstellung der Lehrbefugnis
  • 1954 Wechsel an die Universität Tübingen
  • 1954 erster Herausgeber der Marxismusstudien
  • 03.07.1956 gestorben in Tübingen


 Netzwerk

500 Harder, Richard (akademischer Schüler)

500 Hartmann, Nicolai (akademischer Schüler)

500 Heimsoeth, Heinz (akademischer Schüler, Promovend, Habilitand)

500 Rosenberg, Alfred (Teilnahme an einer philosophischen Tagung 1939)

500 Scheler, Max (akademischer Schüler)

500 Schniewind, Julius (akademischer Schüler)

500 Seeberg, Erich (akademischer Schüler)

500 Walz, Hans Hermann (Bekannter Studienleiter Bad Boll)

510 Evangelische Akademie Bad Boll (Studienleiter)

510 Marxismus-Kommission (Vorsitzender)

510 Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft (Forschungsstipendium)

510 Studiengemeinschaft der Evangelischen Akademien (wissenschaftlicher Sekretär)

510 Universität Heidelberg (Lehrstuhlvertretung, Professor)

510 Universität Köln (Student, Habilitand, Assistent, Professor)

510 Universität Königsberg (Student, Promovend)

510 Universität Tübingen (Professor)

Literatur in Auswahl

Eigene Publikationen

692 Metzke, Erwin: Mensch und Geschichte im ursprünglichen Ansatz des Marx'schen Denkens, in: Marxismusstudien II (1957), 1 – 25.

Archivbestände

670 Im Universitätsarchiv Köln befinden sich folgende Archivmaterialien Zugang 17/3746 (Personalakte), 571/93 (Personalnebenakte des Rektorats) Zugang 44/80 (Akte der Philosophischen Fakultät, u.a. zur Habilitation 1934). 

670 Im Universitätsarchiv Heidelberg befinden sich ebenfalls Personalakten.

Ein Nachlass ist bisher nicht auffindbar.

Veröffentlichungen über die Person

730 Müller, Eberhard: Widerstand und Verständigung. Fünfzig Jahre Erfahrungen in Kirche und Gesellschaft 1933-1983, Stuttgart 1987, 147f.

Internetressourcen

http://de.wikipedia.org/wiki/Erwin_Metzke (zuletzt aufgerufen am 08.05.2019).

100 Name: Erwin Metzke

550 Profession: Philosoph, Philologe, Theologe, Pädagoge

006 GND-Link: http://d-nb.info/gnd/105790427





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